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Vier Stunden Höcke, zwölf Minuten Merz, nichts im SRF
Medienkritik
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Vier Stunden Höcke, zwölf Minuten Merz, nichts im SRF

SRF/SRGDemokratieGesellschaft
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Zur Beobachtung von Filipp Piatov über die zwei Interviews einer Woche.* Nichts davon kommt im SRF vor, auch wenn beide Interviews und die Struktur der neuen Medien auch für die Schweiz signifikant sind.*

Filipp Piatov, Politik-Redaktor bei Bild und WSJ-Kommentator, hat diese Woche eine interessante und empirische Beobachtung formuliert, die mehr verdient als 280 Zeichen.

Eine Woche, zwei Interviews, zwei Wirkungen. Friedrich Merz, Bundeskanzler, stellt sich dem Spiegel. Klassisches Format, kritische Fragen. Resultat: PR-Debakel. Der Kanzler wirkt defensiv, getrieben.

Björn Höcke, AfD-Landeschef Thüringen, gibt einem Podcast ein Interview. Vier Stunden 36 Minuten. Bequemes Format, narrative Fragen, kein Druck. Resultat: PR-Erfolg. Höcke wirkt souverän, durchdacht, staatsmännisch.

Die Form macht die Botschaft. Wer im klassisch-kritischen Format antritt, wird zerlegt. Wer im Langformat antritt, kann sich entfalten und wird dabei zugleich entlarvt oder bestätigt. Piatov stellt die Frage nach den Folgen, ohne sie zu beantworten. Schauen wir.

Was die Kommentare zeigen

Bevor wir die strukturelle Analyse machen, lohnt ein Blick auf die Reaktionen unter Piatovs Tweet. Sie sind selbst Teil des Befunds.

Ein Nutzer namens Ademir Mustic schreibt: «Dass Menschen intelligent genug sind, Dinge selbst zu bewerten und keine Einordnung durch Journalisten brauchen.» Piatov antwortet: «Also mir helfen gut vorbereitete, kritische Fragen durchaus, die Aussagen eines Politikers für mich einzuordnen und mir eine halbwegs kompetente Meinung zu bilden.»

Hier kollidieren zwei Welten in zwei Sätzen. Piatov vertritt die klassische Position des journalistischen Vermittlungsversprechens: Der Profi bereitet vor, fragt kritisch, ordnet ein. Der Bürger bekommt die vorverdaute Information. Mustic vertritt die Position der digitalen Mündigkeit: Der Bürger kann selbst bewerten, wenn man ihm die Quelle in voller Länge gibt.

Beide Positionen haben einen wahren Kern. Aber die Asymmetrie der Reaktionen ist eindeutig: Die überwältigende Mehrheit der Kommentare steht auf Mustics Seite. Sie wollen keine Einordnung mehr. Sie wollen die Quelle.

Stefan Homburg, ehemaliger Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen Hannover, formuliert es härter: «Die Speichellecker vom SPIEGEL haben ihre Chance komplett vertan. Merz fährt unser Land wirtschaftlich und außenpolitisch vor die Wand, und die bringen ihn im Mimimi Großformat.» Das ist die Pointe, die die offizielle Erzählung verfehlt: Aus konservativ-bürgerlicher Sicht war das Spiegel-Interview nicht zu hart, sondern zu weich. Es hat Merz nicht zu den substantiellen Fragen seiner Politik gestellt, sondern zu den persönlichen Mimimi-Themen, die das Magazin selbst inszeniert.

Eine andere Nutzerin, Babette Dre, kritisiert die Einordnung des Höcke-Interviews durch andere Journalisten als «Märchenstunde» und schreibt: «Ich bin ein erwachsener Mensch. Journalismus gerne.» Das ist der entscheidende Satz. Sie lehnt nicht den Journalismus ab, sondern die Bevormundung, die unter dem Etikett «Einordnung» verkauft wird.

Best Wolf bringt das strukturelle Argument auf den Punkt: «Statement passt bei ausgewogener Präsenz der Parteien im ÖRR. Dies ist nicht gewährleistet.» Das ist der Kern. Solange die Asymmetrie strukturell ist, kann jede einzelne kritische Frage gegen die AfD oder die CDU als Teil dieser Asymmetrie wahrgenommen werden, auch wenn sie im Einzelfall berechtigt ist.

Und ein Nutzer namens Christlicher Abendländer formuliert die politische Forderung: «Die Folge muss sein, dass die AfD ausreden darf und normal befragt werden muss (wie bei anderen Parteien auch) und nicht wie in einem Inquisitionsprozess, angeführt von haltungsjournalistischen Moralübermenschen.»

Diese Stimmen sind nicht zufällig. Sie zeigen, dass das Publikum die Mechanik längst dekodiert hat. Es weiss, was im klassischen Format mit der AfD geschieht. Es weiss, was im klassischen Format mit den Grünen nicht geschieht. Und es zieht daraus die naheliegende Konsequenz: Es sucht andere Quellen.

Die strukturelle Asymmetrie

Was hier passiert, ist keine zufällige Konstellation. Die klassischen Medien (Spiegel, Zeit, FAZ, ARD) haben ihre redaktionelle Identität auf der kritischen Distanz aufgebaut. Sie verstehen sich als vierte Gewalt seit Augstein. Sie funktionieren am besten, wenn sie an den Mächtigen reiben.

Aber sie haben über die Jahre eine politische Schlagseite entwickelt, die ihre kritische Funktion asymmetrisch macht. Sie sind kritisch gegenüber Konservativen, verstärkt kritisch gegenüber der AfD, weniger kritisch gegenüber Grünen, SPD, Linken. Wer das nicht glaubt, soll die Interviewführung von Anne Will mit Habeck und mit Merz nebeneinanderlegen.

Hier liegt die eigentliche Asymmetrie: Der Spiegel ist nicht nur zu hart gegenüber Merz, er ist zu nett gegenüber den anderen. Bei Habeck wird nicht nachgefragt, wenn die Antwort ausweicht. Bei Esken wird nicht insistiert, wenn die Zahl nicht stimmt. Bei Wagenknecht wird die Position vorgetragen, nicht zerlegt. Das Problem ist nicht die Härte des Merz-Interviews. Das Problem ist die Weichheit der Vergleichsfälle. Genau diese Asymmetrie wird vom Publikum dekodiert.

Homburgs «Speichellecker»-Vorwurf ist genau deswegen interessant. Aus seiner Perspektive war das Spiegel-Interview nicht hart genug in der Sache und zu hart im Persönlichen. Eine harte Befragung über die Aussenpolitik, die Wirtschaftspolitik, die Migrationspolitik wäre journalistisch wertvoll gewesen. Ein Mimimi-Format, das den Kanzler auf der persönlichen Ebene zerlegt, ohne zur Sache vorzudringen, ist kein Journalismus, sondern Inszenierung mit umgekehrtem Vorzeichen.

Die neuen Formate funktionieren anders. Sie haben kein institutionelles Gegen-Gewicht zu verteidigen. Ihre Logik ist nicht die Konfrontation, sondern die Erkundung. Politiker, die in den klassischen Medien systematisch unter Druck gesetzt werden, finden hier ein Publikum, das ihnen zuhört.

Die historische Linie

Joe Rogan markierte 2024 den historischen Bruch. Sein dreistündiges Gespräch mit Trump war eine demonstrative Verschiebung der Aufmerksamkeit weg von den klassischen Medien. Rogans Reichweite überstieg die der Networks bei weitem, geschätzt 50 Millionen Hörer für eine Folge gegen 5 bis 10 Millionen für CNN-Prime-Time. Die Lehre der amerikanischen Wahl ist eindeutig: Die klassischen Medien haben ihre Gatekeeper-Funktion verloren.

In Deutschland vollzieht sich diese Verschiebung verzögert. Aber Hotel Matze, Lanz & Precht, Alice Weidels Auftritte bei Musk konkurrenzieren die klassischen TV-Politik-Formate. Die jüngeren Wählerschichten erreichen die klassischen Medien überhaupt nicht mehr.

Höcke nutzt das intelligent. Er weiss, dass jedes Spiegel-Interview ihn zerlegt. Also geht er in Formate, in denen er erzählen kann.

Die eigentliche Stärke der langen Form

Die übliche Reaktion auf das Höcke-Phänomen ist Empörung: Wie kann man einen solchen Politiker vier Stunden ungestört reden lassen?

Die Antwort verdient Ernsthaftigkeit. Und sie ist nicht primär, dass das Langformat Inszenierung ermögliche, sondern das Gegenteil.

In vier Stunden 36 Minuten kann man sich nicht verstecken. Wer in 90 Sekunden souverän klingt, kann eine geprobte Antwort liefern. In zwölf Minuten Spiegel-Interview kann man sich an einer Linie festhalten. In vier Stunden muss man tatsächlich denken, reagieren, sich widersprechen, sich korrigieren. Die Pose hält nicht. Die geprobte Phrase ist nach 20 Minuten verbraucht. Die rhetorische Maske rutscht.

Das ist demokratietheoretisch ein Wert, der in der klassischen Medienlandschaft verloren gegangen ist. Eine Bevölkerung, die ihre politischen Akteure beurteilen soll, muss sie hören können. Ungekürzt. Unkommentiert. Lange genug, dass die Inszenierung an ihre Grenzen kommt.

Wenn Höcke nach vier Stunden noch souverän wirkt, dann ist das eine relevante politische Tatsache, die in zwölf Minuten Spiegel-Konfrontation gar nicht festgestellt werden konnte. Wenn er nach vier Stunden ins Schwimmen kommt, ist das ebenso relevant. Beide Befunde wären legitim. Aber sie können nur in der langen Form überhaupt entstehen.

Genau das meint Babette Dre mit «Ich bin ein erwachsener Mensch». Sie verlangt nicht weniger Journalismus, sondern mehr Vertrauen in die eigene Urteilsfähigkeit. Diese Position wird in der klassischen Medienwelt oft als Naivität abgetan, mit dem unausgesprochenen Argument, das Publikum brauche Schutz vor manipulativer Rhetorik. Das Argument hatte einmal Substanz, in einer Zeit, in der Politiker primär durch geschickte Soundbites kommunizierten. In der langen Form kollabiert es: Wer vier Stunden manipulieren will, manipuliert nicht mehr, sondern offenbart sich.

Das gilt für Höcke. Es gilt für Merz, Wagenknecht, Habeck, Weidel, Söder. Es gilt sogar für Akteure, deren Position man entschieden ablehnt. Wer ablehnen will, muss zuerst gehört haben. Alles andere ist Vorurteil, auch wenn es gut begründet ist.

Die Verteidigung der langen Form ist nicht die Verteidigung der Position des Befragten. Sie ist die Verteidigung der Position des Hörers. Er hat das Recht, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Dieses Recht wird ihm in der klassischen Medienlandschaft systematisch genommen, durch Schnitt, durch Auswahl, durch interpretierenden Vor- und Nachspann, durch die Disqualifikation derjenigen, die sich überhaupt anhören wollen, was bestimmte Akteure zu sagen haben.

Die Schuldfrage

Wer ist verantwortlich für die Lage? Beide Seiten tragen bei.

Die klassischen Medien sind verantwortlich, weil sie ihre kritische Funktion über Jahre asymmetrisch ausgeübt haben. Wenn das Publikum den Eindruck hat, dass nur eine Seite des politischen Spektrums hart befragt wird, verlieren die kritischen Fragen ihre Legitimität, selbst wenn sie im Einzelfall berechtigt sind. Best Wolfs Punkt ist hier präzise: Eine harte Befragung der AfD ist nur dann Journalismus, wenn sie ergänzt wird durch eine ebenso harte Befragung der anderen Parteien. Sonst wird sie Teil einer Operation, die das Publikum als ideologisch einordnet.

Die neuen Formate sind verantwortlich, wenn sie kritische Distanz gänzlich aufgeben. Aber genau hier liegt die Pointe: Das Langformat allein erzwingt eine gewisse Distanzfunktion, weil sich vier Stunden nicht inszenieren lassen. Der Moderator muss nicht aggressiv nachfragen, die Zeit selbst übernimmt die Funktion.

Die Politiker sind verantwortlich, weil sie diese Verschiebung strategisch nutzen. Höcke geht nicht in den Podcast, weil er substantielle Auseinandersetzung sucht. Er geht hin, weil er glaubt, dass er das Format überleben kann. Merz geht in den Spiegel, weil er glaubt, sich dem stellen zu müssen, und scheitert daran, weil das Format gegen ihn arbeitet.

Was kommt

Die strukturelle Antwort ist absehbar.

Die klassischen Medien werden weiter an Reichweite verlieren. Insbesondere bei jüngeren und rechtsorientierten Schichten. Sie werden versuchen, durch noch zugespitztere Konfrontation Aufmerksamkeit zu erzeugen, was den Effekt verstärkt, statt ihn zu mildern.

Die neuen Formate werden weiter an Bedeutung gewinnen. Die Polarisierung wird zunehmen. Konservative und rechte Wähler werden ihre Information aus Quellen beziehen, die ihre Politiker ungestört zur Sprache kommen lassen. Linke und progressive Wähler werden das Spiegel-Interview von Merz teilen mit dem Kommentar «sehen, wie er zerlegt wird». Beide Lager werden sich in ihren Echokammern bestätigt fühlen.

Die politische Mitte verliert. Wer in beiden Welten gehört werden will, kann es nicht mehr. Merz im Spiegel ist das Symbol, der bürgerliche Politiker, der versucht, sich dem klassischen Format zu stellen, und damit gegen das eigene Publikum verliert.

Der Befund

Die klassischen Medien haben ihre Glaubwürdigkeitsbasis über Jahre selbst untergraben. Sie haben die kritische Funktion zur Waffe einer politischen Seite gemacht und damit den Effekt erzeugt, dass jede kritische Frage als ideologische Operation wahrgenommen wird.

Höcke profitiert davon. Er kann sich den Spiegel sparen, weil seine Wähler den Spiegel ohnehin nicht mehr lesen. Merz hat diesen Ausweg nicht. Er muss in den Spiegel gehen, weil seine eigene Klientel, die bürgerliche Mitte, noch erwartet, dass er sich der klassischen Befragung stellt. Und er verliert dabei, weil das Format gegen ihn arbeitet.

Das ist die strukturelle Pointe: Die klassischen Medien haben durch ihre Schlagseite einen Mechanismus geschaffen, der den Politikern an den Rändern hilft. Höcke nutzt diesen Mechanismus. Merz wird von ihm verzehrt.

Wer das ändern will, müsste bei den klassischen Medien anfangen. Nicht indem sie ihre kritische Funktion aufgeben, sie ist demokratietheoretisch unverzichtbar. Sondern indem sie diese Funktion symmetrisch ausüben. Habeck mit denselben Fragen wie Merz. Esken mit derselben Schärfe wie Söder. Wagenknecht mit derselben Distanz wie Weidel.

Und parallel müssten sie etwas tun, was sie sich seit Jahren weigern: eigene Langformate etablieren. Wenn Spiegel, Zeit oder ARD wollten, könnten sie eine vier Stunden lange, gut moderierte Form schaffen. Sie tun es nicht. Sie behaupten stattdessen, dass das, was die Podcasts machen, kein Journalismus sei. Während ihre eigenen zwölfminütigen Gotcha-Interviews der Goldstandard seien.

Das Publikum stimmt mit den Füssen ab. Es hört vier Stunden Höcke, drei Stunden Trump bei Rogan, drei Stunden Weidel bei Musk. Nicht weil es die Positionen alle teilt. Sondern weil es das einzige Format ist, in dem ein Politiker sich nicht hinter geprobten Antworten verstecken kann und in dem der Hörer selbst urteilen darf.

Die Reaktionen unter Piatovs Tweet zeigen, dass diese Verschiebung in der Bevölkerung längst vollzogen ist. Die klassische Medienwelt hat es noch nicht gemerkt, oder will es nicht merken. Sie sieht in Mustic, Homburg und Babette Dre noch immer die Naiven, die der Aufklärung durch den Profi-Journalismus bedürfen. Tatsächlich sind diese Stimmen weiter als die Redaktionen, die sie bevormunden wollen.

Wer Demokratie will, braucht beides. Die kritische Befragung, symmetrisch ausgeübt. Und die lange Form, auch für Akteure, deren Position man ablehnt. Eine Mediendemokratie, die nur das eine oder nur das andere kennt, ist keine Mediendemokratie mehr. Sie ist die Wahl zwischen ideologischer Filterung und der Reichweite jenseits der klassischen Medien. Beides ist zu wenig.

Die Schweiz und SRF

Das Phänomen ist für die Schweiz hochrelevant. Die SRF Arena, Tagesschau-Interviews, Echo der Zeit-Befragungen folgen dem klassisch-kritischen Modell. Die SVP weicht zunehmend in Podcast-Formate aus, Köppels Weltwoche Daily, eigene Kanäle, das wachsende Universum der parteinahen YouTube-Auftritte.

Die Asymmetrie ist auch hier empirisch nachweisbar. Maurer, Rösti, Aeschi werden mit anderer Schärfe befragt als Berset, Sommaruga, Jans. Wer die SRF-Interviewführung beobachtet, sieht das Muster. Bei der SVP wird unterbrochen, konfrontiert, ironisiert. Bei der SP wird referiert, eingeordnet, ausgebaut. Die Beat-Jans-Geschichte der letzten Wochen, in der der Justizminister die Grundprinzipien der Behördeninformation strapaziert und SRF darüber kaum berichtet, ist dafür Symptom.

Die strukturelle Lehre aus dem deutschen Fall trifft den schweizerischen Service public direkt. Dass SRF über die Piatov-Beobachtung nicht berichtet, ist selbst Teil des Befunds: Die klassischen Medien thematisieren die Asymmetrie, die sie selbst praktizieren, nicht. Sie können es nicht, denn die Anerkennung des Problems wäre der Anfang seiner Lösung. Und die Lösung würde bedeuten, die eigene redaktionelle Disposition zu reflektieren, die über Jahre gewachsen ist und mittlerweile mit der Identität der Häuser verschmolzen ist.

Genau deswegen wird das Problem in den klassischen Schweizer Medien nicht diskutiert. Es wird in den Podcasts diskutiert, die das klassische System mittlerweile umgehen. Auch das ist Teil der Verschiebung und des Befunds, den Piatov mit seinem Tweet ausgelöst hat. Die deutschen Kommentatoren unter dem Tweet haben dabei mehr Selbstreflexion gezeigt als die Redaktionen, deren Geschäftsmodell sie kritisieren. Das ist die eigentliche Pointe der Lage. Die Mündigkeit ist nicht mehr dort, wo sie offiziell beheimatet sein sollte. Sie hat das Haus gewechselt.

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