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Die Freiheit, die keine ist
Medienkritik
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Die Freiheit, die keine ist

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Wie Lisa Marchon die SVP als Sündenbock konstruiert, während sie selbst genau das tut, was sie kritisiert: Sie macht die SVP für Probleme verantwortlich, die sie nicht allein verursacht hat, sie leugnet den einfachen Zusammenhang zwischen Bevölkerungswachstum und Infrastrukturbelastung, sie nennt die Erfahrung von Dichte «Nostalgie» und sie verkauft die Kündigung der Personenfreizügigkeit als Freiheitsverlust – ohne zu erklären, wie die Freiheit derer, die hier schon leben, durch ständiges Wachstum zunimmt

Zum Gastkommentar von Lisa Marchon «Es wird eng in der Schweiz – für unsere Freiheit», NZZ am Sonntag, 24. Mai 2026


Es ist ein kluger Text. Elegant geschrieben. Durchdacht strukturiert. Mit einer These, die besticht: Nicht die Zuwanderung verursacht Probleme, sondern das politische Versagen. Die SVP nutzt die Angst. Die SVP will keine Lösungen. Die SVP braucht den Sündenbock.

Es ist die These, die man hören will, wenn man die SVP nicht mag. Es ist die These, die alle bestätigt, die schon immer wussten, dass die SVP populistisch ist.

Und es ist eine These, die auf einem zentralen Fehler beruht: Sie leugnet die Mathematik.

Die Anerkennung, die alles zerstört

Marchon schreibt: «Wir haben es über die letzten Jahre schlicht verpasst, den Wandel von einer Wachstumsgesellschaft zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu gestalten, und kämpfen heute mit den Folgen verfehlter Raumplanung, mit Infrastrukturdefiziten und Umweltbelastungen.»

Das ist richtig. Die Raumplanung hat versagt. Die Infrastruktur hinkt hinterher. Die Umwelt leidet.

Aber Marchon zieht nicht die offensichtliche Schlussfolgerung. Sie sagt: Das Problem ist das politische Versagen. Nicht die Zuwanderung.

Das ist ein Entweder-Oder, das keins sein darf. Denn die Frage lautet nicht: Ist das Problem die Zuwanderung oder das politische Versagen? Die Frage lautet: Ist das Problem die Zuwanderung und das politische Versagen?

Die Antwort lautet: Ja.

Verfehlte Raumplanung bedeutet: Wir haben nicht genug Wohnungen gebaut. Infrastrukturdefizite bedeuten: Wir haben nicht genug Züge, Strassen und Krankenhäuser gebaut. Umweltbelastungen bedeuten: Wir haben die Grenzen der Belastbarkeit überschritten.

All das ist richtig. Aber es ist auch richtig, dass jede Person, die dazu kommt, eine Wohnung braucht, einen Zugplatz braucht, eine Arztstunde braucht, einen Platz auf der Strasse braucht, einen Anteil an der Umwelt braucht.

Wenn die Bevölkerung wächst und die Infrastruktur nicht mitwächst, dann entsteht ein Defizit. Das ist Mathematik. Kein Populismus. Keine Sündenbockpolitik. Sondern die einfache Gleichung: Mehr Menschen + gleiche Infrastruktur = weniger pro Kopf.

Marchon leugnet diese Gleichung nicht explizit. Aber sie tut so, als wäre sie irrelevant. Als wäre die Zuwanderung ein Faktor, den man ignorieren kann, wenn man nur die Politik richtig macht.

Aber wie macht man die Politik richtig? Wie baut man genug Wohnungen, wenn die Bevölkerung jährlich um 100'000 Personen wächst? Wie baut man genug Krankenhäuser, wenn die Nachfrage ständig steigt? Wie hält man die Umweltbelastung in Grenzen, wenn immer mehr Menschen konsumieren, fahren, heizen, essen?

Marchon gibt keine Antwort. Sie sagt nur: Wir müssen die Lösungen woanders suchen. Bei der Architektur einer nachhaltigen Gesellschaft. Bei der Einsicht, dass Wirtschaftswachstum nicht mit steigendem Ressourcenverbrauch einhergehen muss.

Das ist eine schöne Einsicht. Aber es ist keine Antwort auf die Frage: Wie viele Menschen passen in die Schweiz, ohne dass die Lebensqualität sinkt?

Die Nostalgie, die keine ist

Marchon schreibt: «Als Lösung versprechen sie die Rückkehr zur idyllischen Schweiz unserer Kindheit. Doch diese Sehnsucht [...] ist nichts weiter als eine Nostalgie-Attrappe.»

Das ist die Rahmung: Wer die Initiative unterstützt, ist nostalgisch. Wer die Initiative unterstützt, will zurück in die Vergangenheit. Wer die Initiative unterstützt, hat die Gegenwart nicht verstanden.

Aber was ist, wenn die Gegenwart einfach unbequem ist? Was ist, wenn die Züge voller sind als früher? Was ist, wenn die Mieten höher sind als früher? Was ist, wenn die Warteschlangen im Spital länger sind als früher? Was ist, wenn die Grünflächen weniger werden als früher?

Ist das Nostalgie? Oder ist das Erfahrung?

Marchon nennt die Ängste «unbegründet». Sie schreibt: «Die Dichte-Wachstums-Überfremdungs-Ängste sind unbegründet.»

Aber sind sie das? Sind die Züge nicht voller? Sind die Mieten nicht höher? Sind die Warteschlangen nicht länger?

Die Antwort lautet: Doch. Sie sind es. Das ist keine Angst. Das ist Realität.

Marchon zitiert: «Die Schweiz war 2025 zum achten Mal in Folge Innovationsmeisterin in Europa. Für ihre Kaufkraft und Lebensqualität wird sie weltweit beneidet.»

Das ist wahr. Die Schweiz ist innovativ. Die Schweiz hat eine hohe Kaufkraft. Die Schweiz hat eine hohe Lebensqualität.

Aber das ist eine Momentaufnahme. Das ist der Zustand heute. Die Frage lautet nicht: Ist die Schweiz heute ein gutes Land? Die Frage lautet: Entwickelt sich die Schweiz in die richtige Richtung? Wird die Lebensqualität erhalten oder abnehmen? Werden die Probleme grösser oder kleiner?

Und die Antwort lautet: Die Probleme werden grösser. Die Mieten steigen. Die Züge werden voller. Die Umwelt leidet. Die Infrastruktur hinkt hinterher.

Marchon nennt das «Wachstumsschmerzen» und «Dichtestress». Sie tut so, als wäre das eine Diagnose, die man mit der richtigen Therapie heilen kann. Aber was ist die Therapie? Mehr Wohnungen bauen? Mehr Züge kaufen? Mehr Krankenhäuser bauen?

Ja. Alles das. Aber wer bezahlt das? Und wie lange dauert das? Und was passiert in der Zwischenzeit, während die Bevölkerung weiter wächst und die Infrastruktur nicht mithält?

Marchon fragt nicht. Sie nennt die Ängste «unbegründet» und zitiert Innovationsrankings.

Der Sündenbock, der keiner ist

Marchon beschreibt die «Regeln der Sündenbockpolitik»:

Erstens: Der Sündenbock wird willkürlich identifiziert. Zweitens: Der Sündenbock ist omnipräsent. Drittens: Sündenbockpolitik braucht willige Mitspieler.

Das ist ein kluges Framework. Es klingt analytisch. Es klingt wissenschaftlich. Es klingt überlegen.

Aber es hat einen Fehler: Es geht davon aus, dass der Sündenbock unschuldig ist.

Was ist, wenn der Sündenbock nicht unschuldig ist? Was ist, wenn die Zuwanderung tatsächlich ein Faktor bei den Problemen ist? Was ist, wenn mehr Menschen tatsächlich zu volleren Zügen, höheren Mieten und längerem Warten führen?

Dann ist die Zuwanderung kein Sündenbock. Dann ist sie ein Faktor. Und wer den Faktor benennt, betreibt keine Sündenbockpolitik. Er betreibt Analyse.

Marchon verwechselt Ursache und Schuld. Die Zuwanderung ist eine Ursache für Wachstum. Wachstum ist eine Ursache für Infrastrukturbelastung. Infrastrukturbelastung ist eine Ursache für Unzufriedenheit.

Das heisst nicht, dass die Zuwanderung schuld ist. Es heisst, dass sie ein Faktor ist. Und wer den Faktor nicht benennen darf, weil er sonst der Sündenbockpolitik bezichtigt wird, der kann das Problem nicht lösen.

Marchon schreibt: «Schuld sind die anderen.»

Nein. Schuld sind nicht die anderen. Aber die anderen sind ein Faktor. Und wer den Faktor ignoriert, kann das Problem nicht lösen.

Die Freiheit, die Marchon meint

Marchon schreibt: «Dabei sind es unsere Rechte und Freiheiten, die wir mit solchen Initiativen eingrenzen. Die Kündigung der Personenfreizügigkeit mit der EU und völkerrechtlicher Verträge trifft – und betrifft – uns alle.»

Das ist das Argument der Freiheit. Die Initiative bedroht die Freiheit. Die Initiative schränkt die Rechte ein. Die Initiative isoliert die Schweiz.

Aber welche Freiheit meint Marchon?

Die Freiheit der Schweizer, in der EU zu arbeiten? Die Freiheit der EU-Bürger, in der Schweiz zu arbeiten? Die Freiheit der Unternehmen, Personal aus dem Ausland zu rekrutieren? Die Freiheit der Immobilienbesitzer, Mieten zu verlangen, die sich nur Ausländer leisten können?

Das sind alles Freiheiten. Aber sie sind nicht die einzigen Freiheiten. Es gibt auch die Freiheit, auf dem Land zu leben, das nicht zubetoniert ist. Die Freiheit, in einem Zug zu sitzen, der nicht überfüllt ist. Die Freiheit, eine Wohnung zu finden, die man sich leisten kann. Die Freiheit, in einer Gesellschaft zu leben, die man noch versteht.

Marchon zählt die Freiheiten auf, die die Initiative bedroht. Sie zählt nicht die Freiheiten auf, die das Wachstum bedroht. Sie spricht von der Freiheit derer, die kommen wollen. Sie spricht nicht von der Freiheit derer, die schon hier sind.

Das ist keine Analyse der Freiheit. Das ist eine Parteinahme für eine bestimmte Art von Freiheit: die Freiheit der Bewegung. Die Freiheit des Marktes. Die Freiheit des Wachstums.

Aber Freiheit ist mehr als Bewegung. Freiheit ist auch die Abwesenheit von Zwang. Und Zwang kann auch durch Dichte entstehen. Durch Überfüllung. Durch Knappheit. Durch Preise, die man sich nicht leisten kann.

Marchon sieht den Zwang, den die Initiative ausüben würde. Sie sieht nicht den Zwang, den das Wachstum bereits ausübt.

Die Isolation, die keine ist

Marchon schreibt: «Die Schweiz kann die Grenzen nicht dichtmachen, ohne sich selbst zu isolieren.»

Das ist das Isolations-Argument. Wer die Zuwanderung begrenzt, isoliert sich. Wer die Personenfreizügigkeit kündigt, wird bestraft. Wer die Verträge bricht, verliert den Zugang.

Das ist eine Drohung. Und sie ist nicht falsch. Die EU wird nicht tatenlos zusehen, wenn die Schweiz die Personenfreizügigkeit kündigt. Es wird Konsequenzen geben. Es wird Verhandlungen geben. Es wird Kompromisse geben.

Aber das heisst nicht, dass die Schweiz isoliert wird. Die Schweiz hat mehr als 100 bilaterale Verträge mit der EU. Nicht alle hängen von der Personenfreizügigkeit ab. Die Schweiz hat Verträge mit Ländern auf der ganzen Welt. Die Schweiz ist ein globaler Akteur. Die Schweiz ist nicht von der EU abhängig – sie ist mit der EU verbunden.

Verbindung ist nicht Abhängigkeit. Und die Neuordnung einer Verbindung ist nicht Isolation.

Marchon vereinfacht. Sie sagt: Entweder Personenfreizügigkeit oder Isolation. Das ist ein Entweder-Oder, das keins sein muss. Die Schweiz kann die Personenfreizügigkeit kündigen und neue Verträge aushandeln. Sie kann die Zuwanderung begrenzen und trotzdem mit der EU kooperieren. Sie kann die Grenzen kontrollieren und trotzdem offen sein.

Das ist nicht einfach. Es ist nicht bequem. Es erfordert Verhandlungen, Kompromisse, Zeit. Aber es ist nicht Isolation.

Die Lösung, die keine ist

Marchon schreibt: «Wir müssen die Lösungen woanders suchen. Die Architektur einer nachhaltigen Gesellschaft fängt mit der Einsicht an, dass Wirtschaftswachstum nicht mit immer weiter steigendem Ressourcenverbrauch einhergehen muss.»

Das ist die Lösung. Einsicht. Architektur. Nachhaltigkeit.

Es ist eine Lösung ohne Inhalt. Was heisst «Architektur einer nachhaltigen Gesellschaft»? Wie sieht sie aus? Wie funktioniert sie? Wie viele Menschen passen in sie hinein?

Marchon sagt es nicht. Sie nennt Prinzipien. Sie nennt Einsichten. Sie nennt Werte. Aber sie nennt keine Massnahmen. Sie nennt keine Zahlen. Sie nennt keine Grenzen.

Das ist keine Lösung. Das ist ein Appell. Ein Appell an die Einsicht. An die Vernunft. An die Moral.

Aber die Menschen, die in überfüllten Zügen stehen, brauchen keine Einsicht. Sie brauchen Platz. Die Menschen, die sich keine Wohnung leisten können, brauchen keine Architektur. Sie brauchen Wohnungen. Die Menschen, die im Spital warten, brauchen keine Nachhaltigkeit. Sie brauchen Ärzte.

Marchon bietet keine Lösungen für diese Probleme. Sie bietet eine Perspektive. Eine Erzählung. Eine Moral.

Das ist ihr gutes Recht. Aber es ist keine Antwort auf die Frage, die die Initiative stellt: Wie viele Menschen passen in die Schweiz?

Die Frage, die Marchon nicht stellt

Die Frage lautet nicht: Ist die SVP populistisch?

Die Frage lautet: Wie viele Menschen passen in die Schweiz, ohne dass die Lebensqualität sinkt?

Die Frage lautet: Wenn die Bevölkerung jährlich um 100'000 Personen wächst und die Infrastruktur nicht mithält – ist dann das Problem die Infrastruktur oder das Wachstum?

Die Frage lautet: Wenn die Mieten steigen, weil mehr Menschen Wohnungen suchen als gebaut werden – ist dann das Problem die Bauweise oder die Nachfrage?

Die Frage lautet: Wenn die Züge voll sind, weil mehr Menschen fahren als Plätze vorhanden sind – ist dann das Problem die Bahn oder die Passagiere?

Die Frage lautet: Warum darf man den Faktor Bevölkerungswachstum nicht nennen, ohne der Sündenbockpolitik bezichtigt zu werden? Warum ist die Feststellung, dass mehr Menschen mehr Infrastruktur brauchen, «populistisch»? Warum ist die Mathematik ein Tabu?

Die Frage lautet: Wenn Marchon zugibt, dass die Raumplanung versagt hat und die Infrastruktur hinterherhinkt – warum glaubt sie dann, dass man dieses Versagen beheben kann, ohne das Wachstum zu begrenzen? Warum glaubt sie, dass man unendlich viele Menschen aufnehmen kann, wenn man nur die Politik richtig macht?

Die Frage lautet: Was bedeutet «Freiheit» für jemanden, der sich keine Wohnung mehr leisten kann? Was bedeutet «Offenheit» für jemanden, der im Stau steht? Was bedeutet «Innovation» für jemanden, der im Wartezimmer sitzt?

Die Frage lautet: Wenn die SVP die Ängste der Menschen nutzt – sind diese Ängste dann unbegründet, nur weil die SVP sie nutzt? Oder sind sie begründet, und die SVP nutzt sie, weil sie begründet sind?

Marchon stellt keine dieser Fragen. Sie nennt die SVP populistisch. Sie nennt die Ängste unbegründet. Sie nennt die Nostalgie eine Attrappe. Sie nennt die Freiheit ein Argument gegen die Initiative.

Aber sie fragt nicht, ob die Ängste berechtigt sind. Sie fragt nicht, ob die Nostalgie eine Erfahrung ist. Sie fragt nicht, ob die Freiheit auch die Freiheit von Dichte sein kann.

Sie fragt nicht, weil die Antwort ihre These zerstören würde: dass die SVP das Problem ist, nicht die Zuwanderung. Dass die Lösung die Politik ist, nicht die Begrenzung. Dass die Freiheit die Bewegung ist, nicht die Grenze.

Aber die Mathematik lässt sich nicht wegdiskutieren. Mehr Menschen brauchen mehr Infrastruktur. Mehr Infrastruktur braucht mehr Zeit und mehr Geld. Und in der Zwischenzeit wächst die Bevölkerung weiter.

Das ist keine Sündenbockpolitik. Das ist Arithmetik.


Lisa Marchon schreibt einen Gastkommentar gegen die SVP-Initiative. Sie nennt die SVP populistisch. Sie nennt die Ängste unbegründet. Sie nennt die Nostalgie eine Attrappe. Sie nennt die Freiheit ein Argument gegen die Initiative. Aber sie leugnet die Mathematik. Sie gibt zu, dass die Raumplanung versagt hat und die Infrastruktur hinterherhinkt. Aber sie zieht nicht die Schlussfolgerung: dass eine wachsende Bevölkerung diese Probleme verschärft. Sie nennt die Zuwanderung einen «Faktor, den man ignorieren kann, wenn man die Politik richtig macht». Aber sie sagt nicht, wie man die Politik richtig macht. Sie bietet keine Zahlen. Keine Massnahmen. Keine Grenzen. Sie bietet eine Perspektive. Eine Erzählung. Eine Moral. Das ist ihr gutes Recht. Aber es ist keine Antwort auf die Frage, die die Initiative stellt: Wie viele Menschen passen in die Schweiz? Und es ist keine Antwort auf die Frage, die die Menschen stellen: Warum sind die Züge voll? Warum sind die Mieten hoch? Warum müssen wir warten? Die Antwort lautet: Weil mehr Menschen da sind, als die Infrastruktur aufnehmen kann. Das ist keine Sündenbockpolitik. Das ist Arithmetik. Und Arithmetik ist nicht populistisch. Sie ist einfach nur wahr.

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